Tragt in die Welt nun ein Licht!

Die SMV des Hanns-Seidel-Gymnasiums Hösbach sammelte im Rahmen der Aktion „Tragt in die Welt nun ein Licht!“ des Sozialkaufhauses der Diakonie Aschaffenburg Weihnachtspäckchen für bedürftige Familien und Kinder. Insgesamt übergaben die Schülerinnen und Schüler Anfang Dezember zwölf Umzugskisten voller Geschenke. Die SMV bedankt sich für die Unterstützung und freut sich über die leuchtenden Kinderaugen an Weihnachten.

Nachhaltiges Weihnachtsbasteln

„Es war sehr schön und soll nächstes Jahr auf jeden Fall wieder stattfinden!“, „Es hat so Spaß gemacht, kreativ zu sein und zur Weihnachtsmusik zu basteln!“ – diese und viele ähnliche Sätze fielen heute Nachmittag, nachdem zahlreiche Schülerinnen der 6. Klassen kreative und nachhaltige Weihnachtsgeschenke basteln durften. Neben Bienenwachstüchern, Gesellschaftsspielen to go, Weihnachtskarten, Freundschaftsbändchen und Duftsäckchen wurden auch Bücher upgecyclt, kleine Geschenke genäht und Waffeln gebacken. Außerdem hat die Klasse 7a sich gemeinsam mit Herrn Fecher und Schülersprecherin Finja Fleckenstein um einen nachhaltigen DIY-Weihnachtsbaum gekümmert, der im Ganztagsgebäude bewundert werden kann.

Schüleraustausch Cavalese

Von 8.-15. Oktober fand der erste Teil des diesjährigen Italien-Austauschs mit unserer Partnerschule La Rosa Bianca in Cavalese statt. Dieser Austausch hat bereits eine über 20-jährige Tradition am Hanns-Seidel-Gymnasium und war auch dieses Mal wieder für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine spannende Erfahrung. Die italienische Gruppe besuchte den Unterricht am HSG und unternahm gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnern verschiedene Aktivitäten und Ausflüge, z.B. nach Frankfurt, wo sie nach einer geschichtlichen Stadtführung auch einen Bummel über die Zeil erleben durften.

Im Mai wird die deutsche Austauschgruppe den Gegenbesuch in Cavalese durchführen, wo neben der Hospitation im Unterricht tolle Ziele, z.B. nach Verona oder an den Gardasee, auf dem Programm stehen.

HSG radelt –  eine Initiative des AK Umwelt / fairtrade und der SMV  

Premiere bei der Aktion Landkreisradeln und die Schulfamilie hat gleich stolze 23.000 Kilometer erradelt – ganze 4.388 allein durch die 6a, die als Preis ein faires Süßigkeitenpaket erhielt. Die Schülerinnen Asli Yildizhan und Helena Lagerweij wurden als beste Radlerinnen mit Schul-T-Shirts belohnt. Ein Erfolg, zu dem Landrat Dr. Legler persönlich gratuliert hat.

Und jetzt heißt es hoffentlich: „I want to ride my bicycle“ – Wir wünschen schöne und erholsame Ferien mit vielen Radelaktivitäten!

Museumsnacht im Schlossmuseum: „Exit Through The Gift Shop“ wird lebendig

Die Museen der Stadt Aschaffenburg freuen sich, im Rahmen der diesjährigen Museumsnacht eine besondere Aktion rund um das Kunstprojekt „Exit Through The Gift Shop“ anzukündigen, das Teil des diesjährigen „Gunter-Ullrich-Preises für Kunstpädagogik 2024“ zum Thema „Mein Schloss“ ist.

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„Exit Through The Gift Shop“, Schlossmuseum, Foto: Jessica Eschenbach (Museen der Stadt Aschaffenburg)

Der von 620 Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums und des Hanns-Seidel-Gymnasiums gestaltete Beitrag interpretiert den klassischen Museumsshop völlig neu. Die Großinstallation wird in der Museumsnacht am Samstag, dem 6. Juli 2024, Teil einer besonderen Aktion sein.

Die fiktiven Artikel des Shops erfreuen sich großer Beliebtheit, und immer wieder kam die Frage auf, wo diese zu erwerben sind. Hierzu bietet die Museumsnacht nun die Möglichkeit: Eine Auswahl der beliebten Postkarten steht zum Verkauf.

Im Sinne der Nachhaltigkeit wird an diesem Abend auch eine Bügelaktion angeboten: Gegen eine Spende können eigene, einfarbige, Kleidungsstücke oder Stoffbeutel mitgebracht werden, um diese vor Ort mit den Motiven der ausgestellten Shirts, Stoffbeutel und Postkarten bedrucken zu lassen. Diese Aktion wird von den beteiligten Schülerinnen und Schülern durchgeführt.

Hintergrund des Projekts:

„Exit Through The Gift Shop“ ist das Ergebnis eines schulischen Projekts unter der Leitung von StRin Sabina Grzywacz und StR Bernd Dörig, bei dem die Institution des Museumsshops ironisch und spielerisch neu interpretiert wird. Das Projekt verbindet Kunst und Schule auf kreative Weise und hebt das Schloss Johannisburg als kulturelles Wahrzeichen hervor. Die Installation integriert „echte“ museale Objekte, um eine authentische Verbindung zwischen der Museums- und der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler zu schaffen.

Die Kunstinstallation ist Teil des „Gunter-Ullrich-Preises für Kunstpädagogik 2024“ und wurde mit einem Sonderpreis der Gunter Ullrich Stiftung Aschaffenburg für außergewöhnliches Engagement geehrt.

Die Museen der Stadt Aschaffenburg laden alle Interessierten herzlich ein, diese einzigartige Ausstellung und die besondere Aktion während der Museumsnacht zu erleben. Lassen Sie sich von der Kreativität und dem Engagement der jungen Künstlerinnen und Künstler inspirieren und genießen Sie einen Abend mit besonders origineller und witziger Kunst.

Hinweis: Der Titel „Exit Through The Gift Shop“ entstammt dem gleichnamigen Film des britischen Streetart-Künstlers Banksy.

Alle aktuellen Informationen finden Sie immer auf der Webseite: www.museen-aschaffenburg.de

Stiftsmuseum
Schloss Johannisburg
Schlossplatz 4
63739 Aschaffenburg

Öffnungszeiten

9–18 Uhr
montags geschlossen

Text: Vera Höfer

Einladung für das Kunstprojekt „Exit Through The Gift Shop“ von StR Bernd Dörig

Hochinteressanter Fachvortrag am HSG: „Wie kam jüdischer Besitz ins Museum?“

Am 14. März 2024 hatten wir das Vergnügen, Frau Anja Lippert M.A. als Rednerin an unserer Schule begrüßen zu dürfen. Frau Lippert, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Museen der Stadt Aschaffenburg, entführte uns in ihrem Vortrag in die faszinierende Welt der Provenienzforschung und eröffnete uns einen tiefen Einblick in die bewegende Geschichte jüdischen Besitzes in Aschaffenburg.

Das Thema des Vortrags „Wie kam jüdischer Besitz ins Museum?“ ist von hoher Relevanz für unser Verständnis von Geschichte und Kultur, besonders hier in Aschaffenburg. Mit fundierten Informationen zu jüdischen Gemeinden in Unterfranken und Aschaffenburg, einem Rückblick auf die Gründung des Jüdischen Dokumentationszentrums im Jahr 1984 und einer ausführlichen Darstellung des bedeutsamen Funds von 2009, gelang es Frau Lippert, uns in die Thematik einzuführen.

Besonders beeindruckend war die Art und Weise, wie Frau Lippert trockene Inventarlisten und nüchterne Diagramme zum Leben erweckte. Mit einer fesselnden Erzählweise und unter Einbeziehung von Bildmaterialien und Familienschicksalen gelang es ihr, die Geschichte hinter den Objekten greifbar zu machen. Die Anwesenden waren regelrecht gebannt von den Geschichten, die sich hinter den Ausstellungsstücken verbergen.

Besonders mitreißend waren die Erzählungen über Depotbestände, wie die zwei Dammer Porzelanvasen oder eine goldene Standuhr. Diese wurden durch Frau Lipperts lebendigen Vortrag zu beredten Zeitzeugen von Familienschicksalen Aschaffenburger Juden und deren Nachfahren.

Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Zuhörerinnen und Zuhörer die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich weiter mit dem Thema auseinanderzusetzen. Es war ein rundum gelungener wissenschaftlicher Vortrag, der uns alle nachhaltig beeindruckt hat und uns ein tieferes Verständnis für die Geschichte unserer Stadt vermittelt hat.

Mit Frau Lippert, die von sich und ihren Kolleginnen und Kollegen sagt: „Wir sind die Hüter der Vergangenheit und sammeln für die Zukunft“ ist sowohl die Zukunft der Aschaffenburger Museen als auch die zukünftige aktive Zusammenarbeit mit den museumspädagogischen P-Seminaren am HSG gesichert. Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Lippert für ihren informativen und mitreißenden Vortrag.

Wir freuen uns bereits auf weitere spannende Vorträge im Rahmen der Reihe „Wissenschaft verstehen – Fachvorträge am HSG“!

StR Bernd Dörig
Fachbetreuer Kunst

Bildnachweis: Foto: Sabine Denecke, Museen der Stadt Aschaffenburg